
Wissen allein schützt keine Kritische Infrastruktur – entscheidend ist, dass es in der Praxis angewendet wird. Deshalb entwickelt und zertifiziert KRINet.at hochwertige Schulungsstandards für sicherheitsrelevante Fachthemen. Die Durchführung der Lehrgänge erfolgt durch autorisierte Mitglieder und Ausbildungspartner unseres Netzwerks, die nach den Qualitätsstandards von KRINet.at arbeiten.
Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmerinnen und
Teilnehmer ein offizielles Zertifikat von KRINet.at - Netzwerk
zum Schutz kritischer Infrastruktur Österreich und der
International Association of Personal Protection Agents
(IAPPA).
Hinweis: KRINet.at ist Zertifizierungsstelle
und entwickelt die Qualitätsstandards der Lehrgänge. Die
Durchführung erfolgt ausschließlich durch autorisierte
Mitglieder und Ausbildungspartner unseres Netzwerks. So stellen
wir eine einheitliche Ausbildungsqualität und bundesweite
Verfügbarkeit sicher.
Gepr. Sabotageschutzmanager*in
Im Kontext einer hybriden Konfliktlage im Vorfeld eines Spannungsfalls in Mitteleuropa müssen systemkritische Unternehmen und Organisationen die Gefahren für ihren Betrieb laufend im Blick haben. Früherkennung und maßgenaue Vorbereitung für den Ernstfall sind unerlässlich angesichts nachhaltig zunehmender Sabotageaktionen gegen Infrastrukturen mit strategischer Bedeutung.
Wer die Risiken durch Sabotage nicht multidimensional angeht, ist schnell operativ und rechtlich im Nachteil – europaweit werden EU-Vorgaben zum Schutz von KRITIS immer weiter in gesetzliche Regelungen und Vorschriften umgesetzt. Nur auf technische oder organisatorische Lösungen allein zu setzen, führt nicht zum Ziel. Vor der Umsetzung von Schutzmaßnahmen müssen Unternehmen analysieren, welche konkreten Gefahren drohen und welche Bedrohungsakteure Aufmerksamkeit erfordern. Erst mit dieser Befähigung ist eine effektive Sicherheitsplanung möglich.
Ziel des Zertifikatslehrgangs „Geprüfter Sabotageschutzmanager“
ist es, mit einem interdisziplinären Ansatz die Befähigung zur
Erkennung und Handhabung von Sabotagerisiken zu vermitteln. Es
sollen auch gezielte Angriffsoptionen militärisch bzw.
nachrichtendienstlich handelnder Akteure aufgezeigt und erste
Ansätze für Schutzkonzepte vorgestellt werden. Die Referenten
geben u.a. einen Überblick über die Einrichtung eines
Bedrohungsmanagements in Unternehmen und Einrichtungen der
kritischen Infrastruktur.
Neben der Identifikation von Risiken und der Bewertung von
Bedrohungen werden Vorgehensweisen für entsprechende
Maßnahmenpläne zur Sabotage- und Spionageabwehr erläutert.
Weiterhin wird ein Überblick über Bedrohungsakteure und deren
Vorgehen sowie in der Erstellung von Lagebildern und dem
Monitoring von Bedrohungen gegeben.
Zielgruppe:
- Sicherheitsverantwortliche und Sicherheitsmanager
- Führungskräfte in KRITIS-Unternehmen
- Corporate Security und Werkschutz
- IT-, Compliance- und Risikomanager
- Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben
- Beraterinnen und Berater im KRITIS-Umfeld
Schwerpunkte:
- Notfall- und Krisenmanagement: Vorbereitung auf Sabotagevorfälle, Eskalationsstrategien und koordinierte Reaktionsabläufe.
- Lagebilderstellung: Identifikation kritischer Assets, Bedrohungsszenarien und Risikoanalysen zur Priorisierung von Schutzmaßnahmen.
- Spionage- und Sabotageschutz: Möglichkeiten der Abwehr von Sabotageakten, Innentäterrisiken und physischen Sabotageakten durch technische und organisatorische Maßnahmen, Gegenmaßnahmen
- Bedrohungsmanagement: Bewertung aktueller Gefahrenlagen (z. B. Anschläge, Energieausfälle) und Entwicklung resilienter Strategien
-
Schutzkonzepte: Umsetzung von Vorgaben (z.
B. Referentenentwurf KRITIS-Dachgesetz) in praxistaugliche
Sicherheitskonzepte
Gepr. Sicherheitsmanager*in
Der Schutz Kritischer Infrastrukturen gehört heute zu den zentralen Herausforderungen für Unternehmen, Behörden und Organisationen. Steigende regulatorische Anforderungen, hybride Bedrohungen sowie die Umsetzung der NIS2-Richtlinie erfordern qualifizierte Fachkräfte, die Sicherheits- und Resilienzmaßnahmen ganzheitlich planen und umsetzen können.
Die Zertifizierung Gepr. KRITIS-Sicherheitsmanager*in vermittelt genau diese Kompetenzen. Die Ausbildung wird durch autorisierte Ausbildungspartner von KRINet.at nach einem einheitlichen Zertifizierungsstandard durchgeführt und verbindet aktuelle gesetzliche Anforderungen mit praxisnahen Lösungsansätzen. Dabei werden sowohl physische Sicherheitsmaßnahmen als auch Cyberrisiken, Krisenmanagement und organisatorische Resilienz betrachtet.
Die Teilnehmer erwerben umfassendes Wissen über die Identifikation kritischer Geschäftsprozesse, die Durchführung von Risikoanalysen, den Aufbau belastbarer Sicherheitsstrukturen sowie die Entwicklung von Notfall- und Krisenplänen. Ergänzt wird die Ausbildung durch praxisorientierte Fallstudien und Übungen, welche die unmittelbare Übertragung des Erlernten in den Berufsalltag ermöglichen. Die Inhalte orientieren sich an aktuellen nationalen und europäischen Vorgaben sowie anerkannten Standards und Best Practices.
Die Zertifizierung richtet sich an Fach- und Führungskräfte, die Verantwortung für die Sicherheit Kritischer Infrastrukturen übernehmen oder ihre Kompetenzen im Bereich Unternehmenssicherheit und Resilienz gezielt ausbauen möchten.
Zielgruppe:
- Sicherheitsverantwortliche und Sicherheitsmanager
- Führungskräfte in KRITIS-Unternehmen
- Corporate Security und Werkschutz
- IT-, Compliance- und Risikomanager
- Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben
- Beraterinnen und Berater im KRITIS-Umfeld
Schwerpunkte:
- Grundlagen Kritischer Infrastrukturen
- Rechtliche Anforderungen (NIS2, NISG, ISO-Standards)
- Risiko- und Bedrohungsanalysen
- Physische Sicherheitsmaßnahmen
- Business Continuity und Resilienz
- Notfall- und Krisenmanagement
- Sicherheitskultur und Awareness
- Entwicklung praxisnaher Schutzkonzepte und Fallstudien
Interesse oder Bedarf?
Benötigen Sie eine individuelle Schulung? Unsere autorisierten Ausbildungspartner bieten neben den zertifizierten Lehrgängen auch Inhouse-Schulungen sowie bedarfsorientierte Trainings an – abgestimmt auf Ihre Anforderungen. Sprechen Sie uns gerne an.

